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GSDMDC1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-427312-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
GSDMDC1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-427312-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Gsdmd kodiert Gasdermin D (GSDMDC1), einen porenbildenden Effektor des entzündlichen Zelltods, der durch proteolytische Spaltung nachgeschaltet an kanonische und nichtkanonische Inflammasom-Signalwege aktiviert wird. Nach der Spaltung durch Caspase-1 oder Caspase-11 oligomerisiert das N‑terminale Fragment in der Plasmamembran und bildet Poren, wodurch Pyroptose gefördert und die Freisetzung von Zytokinen wie IL‑1β und IL‑18 erleichtert wird. Diese Aktivität verknüpft die Sensorik der angeborenen Immunität mit Zelllyse- und Membranreparaturreaktionen und integriert sich in Signalwege, die die Zytokinreifung, die Freisetzung von Alarminen und die antimikrobielle Abwehr steuern. Eine fehlregulierte Gasdermin‑D‑Aktivität wird in Mausmodellen mit Autoinflammation, sepsisähnlicher systemischer Entzündung sowie in Kontexten von Gewebeschädigung in Verbindung gebracht, in denen inflammasomgetriebener Zelltod die krankheitsassoziierte Immun-Signalgebung prägt.
GSDMDC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Gsdmd-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
GSDMDC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Gsdmd-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Gsdmd-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GSDMDC1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Gsdmd-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GSDMDC1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GSDMDC1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Gsdmd-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.