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group VI iPLA2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402107-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
group VI iPLA2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402107-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PLA2G6 kodiert die Gruppe‑VI‑iPLA2, eine calciumunabhängige Phospholipase A2, die Membranphospholipide hydrolysiert und dabei freie Fettsäuren sowie Lysophospholipide freisetzt. Dadurch prägt sie die Lipidsignalgebung und den Umbau von Membranen. Dieses Enzym trägt zur Phospholipid‑Homöostase, zur mitochondrialen Integrität, zum vesikulären Transport und zur Biologie inflammatorischer Mediatoren über Arachidonsäure‑verknüpfte Signalwege bei. Die Aktivität von PLA2G6 steht zudem in Wechselwirkung mit Antworten auf oxidativen Stress und dem programmierten Zelltod und beeinflusst damit die zelluläre Anfälligkeit für Lipidperoxidation und Organelldysfunktionen. Genetische Veränderungen in PLA2G6 sind mit Neurodegeneration mit Eisenablagerung im Gehirn (NBIA) und verwandten früh einsetzenden parkinsonischen Phänotypen assoziiert, was seine Bedeutung für die neuronale Erhaltung und die Forschung zu Lipidstoffwechsel unterstreicht.
group VI iPLA2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PLA2G6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PLA2G6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PLA2G6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PLA2G6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.