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group IVE sPLA2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417296-NIC | 20 µg | $410.00 |
PLA2G4E kodiert die sekretorische Phospholipase A2 (sPLA2) der Gruppe IVE, ein Enzym, das Membran-Glycerophospholipide hydrolysiert und dabei freie Fettsäuren sowie Lysophospholipide erzeugt, die als lipide Second Messenger wirken. Durch die Regulation der Verfügbarkeit von Arachidonsäure beeinflusst PLA2G4E die Eicosanoid-Biosynthese und steht in Verbindung mit inflammatorischer Signalübertragung, Membranumbau und stressresponsivem Lipidstoffwechsel. Veränderte Phospholipase-Aktivität und die daraus resultierende Verschiebung des Gleichgewichts nachgeschalteter Lipidmediatoren wurden mit entzündungsassoziierter Pathophysiologie und tumorassoziierten Signalnetzwerken in Verbindung gebracht, was PLA2G4E zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien in Immunologie und Krebsbiologie macht. Seine Rolle bei der Ausprägung der lokalen Lipidzusammensetzung unterstützt zudem Untersuchungen zu vesikulärem Transport, Barrierefunktion und Zellzustandsübergängen.
group IVE sPLA2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PLA2G4E-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PLA2G4E abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PLA2G4E-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PLA2G4E-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.