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GRAMD1A Double Nickase Plasmid (h) | sc-408934-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GRAMD1A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408934-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GRAMD1A kodiert ein GRAM-Domänen-haltiges Lipidtransferprotein, das an Kontaktstellen zwischen endoplasmatischem Retikulum und Plasmamembran lokalisiert ist und dort zum nichtvesikulären Cholesterintransport sowie zur Homöostase von Membranlipiden beiträgt. Indem GRAMD1A zugängliches Cholesterin detektiert und die Sterolbewegung koordiniert, unterstützt es die Membranzusammensetzung, die Signalübertragungskompetenz und die Kommunikation zwischen Organellen und verknüpft die Lipidverfügbarkeit mit zellulären Stressantworten. Diese Prozesse überschneiden sich mit Signalwegen, die Membrantransport, metabolische Anpassung und cholesterinabhängige Signalmikrodomänen steuern. Eine Fehlregulation des Cholesterinhandlings und der Kontaktstellen-Biologie ist häufig mit kardiometabolischen Merkmalen und dem Membran-Remodeling von Tumorzellen assoziiert, was GRAMD1A zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien lipidgetriebener Phänotypen macht.
GRAMD1A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GRAMD1A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GRAMD1A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GRAMD1A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GRAMD1A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.