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GPRC5C Double Nickase Plasmid (h) | sc-406870-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPRC5C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406870-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPRC5C (G-Protein-gekoppelter Rezeptor, Klasse C, Gruppe 5, Mitglied C) ist ein orphanes, GPCR-ähnliches Transmembranprotein, das an der Regulation der epithelialen Differenzierung und an kontextabhängiger Signaltransduktion beteiligt ist. Es wird mit Prozessen nachgeschalteter, rezeptorvermittelter Signalgebung in Verbindung gebracht, darunter die Modulation von MAPK- und weiteren Signalwegen, die Proliferation, Adhäsion und zelluläre Stressantworten beeinflussen. Die Expression von GPRC5C variiert je nach Gewebetyp und wurde in mehreren Krankheitskontexten als verändert beschrieben, was seine Nutzung als molekularen Ansatzpunkt zur Untersuchung veränderter Signalzustände unterstützt. Die experimentelle Untersuchung von GPRC5C hilft zu klären, wie GPCR-assoziierte Netzwerke die Zellidentität und adaptive Antworten in humanen Zellmodellen prägen.
GPRC5C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPRC5C-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPRC5C abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPRC5C-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPRC5C-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.