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GPRC5B Double Nickase Plasmid (r) | sc-437288-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPRC5B Double Nickase Plasmid (r2) | sc-437288-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPRC5B (G-Protein-gekoppelter Rezeptor, Familie C, Gruppe 5, Mitglied B) ist ein verwaistes, GPCR-ähnliches Membranprotein, das an der Regulation des Rezeptor-Transportes und der Signalintegration an der Zelloberfläche beteiligt ist. In Rattenzellen wurde GPRC5B mit der Modulation der Dynamik von MAPK/ERK- und PI3K–AKT-Signalwegen in Verbindung gebracht und beeinflusst damit Proliferation, Differenzierung sowie stressabhängige transkriptionelle Programme. Expressions- und Funktionsstudien assoziieren GPRC5B mit metabolischen und entzündlichen Phänotypen, einschließlich der Adipozytenbiologie und der Insulinsignalgebung, was es zu einem hilfreichen Ziel für die Aufklärung von Signalwegen macht, die der adipositasassoziierten Insulinresistenz und Mechanismen kardiometabolischer Erkrankungen zugrunde liegen. Seine kontextabhängigen Signalrollen sprechen zudem für Untersuchungen in der Neurobiologie und der Homöostase epithelialer Zellen, wo die Wechselwirkung (Crosstalk) innerhalb von GPCR-Netzwerken zelluläre Antworten prägt.
GPRC5B Das Double-Nickase-Plasmid (r) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des -Lokus in rat-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die -Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit -Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.