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GPR56 Double Nickase Plasmid (r) | sc-437293-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR56 Double Nickase Plasmid (r2) | sc-437293-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPR56 (ADGRG1) kodiert einen Adhäsions‑G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der Signale aus der extrazellulären Matrix mit intrazellulärer Signalübertragung verknüpft, um Zell‑Zell‑ und Zell‑Matrix‑Interaktionen zu regulieren. Durch Kopplung an G‑Proteine und die Aktivierung einer RhoA/ROCK‑abhängigen Umgestaltung des Zytoskeletts beeinflusst GPR56 Adhäsion, Migration und Polarität und wurde mit der Modulation angeborener Immunreaktionen sowie des Verhaltens von Gliazellen im Nervensystem in Verbindung gebracht. Im sich entwickelnden Kortex wirkt sich eine veränderte GPR56‑Aktivität auf die Positionierung von Neuronen und die Integrität der Basalmembran aus; eine genetische Störung von ADGRG1 ist mit kortikalen Fehlbildungen wie der bilateralen frontoparietalen Polymikrogyrie assoziiert. In Rattenmodellen ist GPR56 daher ein nützlicher Knotenpunkt zur Untersuchung von Adhäsions‑GPCR‑Signalwegen, der Wahrnehmung der extrazellulären Matrix sowie neuroentwicklungs‑ oder neuroinflammatorischer Mechanismen.
GPR56 Das Double-Nickase-Plasmid (r) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des -Lokus in rat-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die -Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit -Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.