
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
GPR56 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406370-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR56 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406370-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ADGRG1 kodiert GPR56, einen Adhäsions‑G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor (GPCR), der in neuronalen und immunologischen Zelllinien stark vertreten ist und Signale aus der extrazellulären Matrix mit intrazellulärer Signalübertragung verknüpft. GPR56 ist an Zell‑Zell‑ und Zell‑Matrix‑Interaktionen beteiligt und moduliert über GPCR‑gekoppelte Signalwege – einschließlich RhoA‑gesteuerter Aktin‑Dynamik – Prozesse wie neuronale Migration, kortikale Entwicklung und die Organisation des Zytoskeletts. Im hämatopoetischen Kontext wird GPR56 mit der Regulation von Adhäsion, Trafficking und funktionellen Zuständen von Leukozyten‑Subpopulationen in Verbindung gebracht, was die Untersuchung der Positionierung von Immunzellen und ihrer Aktivierungsprogramme unterstützt. Eine dysregulierte ADGRG1/GPR56‑Aktivität wurde mit neuroentwicklungsbedingten Störungen sowie verändertem Verhalten von Tumorzellen assoziiert und macht den Rezeptor zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien zur Adhäsionssignalgebung und zur linien‑spezifischen Differenzierung.
GPR56 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADGRG1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADGRG1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADGRG1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADGRG1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.