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GPR43 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401858-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR43 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401858-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes FFAR2 kodiert GPR43, einen kurzkettige Fettsäuren erkennenden GPCR, der durch Acetat und Propionat aktiviert wird und hauptsächlich an Gαi/o- und Gαq-Signalwege koppelt. GPR43 reguliert die Suppression von cAMP, die PLC-abhängige Kalziummobilisierung sowie nachgeschaltete, mit MAPK- und NF-κB verknüpfte Programme, die Chemotaxis, Zytokinfreisetzung und barrierebezogene Immunantworten prägen. Die Expression in myeloischen Zelllinien und in epithelialen Kontexten verknüpft FFAR2 mit der Erkennung mikrobieller Metabolite und dem metabolisch‑inflammatorischen Crosstalk. Eine dysregulierte GPR43-Signalübertragung wurde mit veränderter Leukozytenrekrutierung und inflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht, die für gastrointestinale Entzündungen, Atemwegsentzündungen und metabolische Dysfunktionen relevant sind.
GPR43 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FFAR2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FFAR2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FFAR2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FFAR2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.