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GPR14 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402393-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR14 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402393-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
UTS2R kodiert den G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor GPR14, einen hochaffinen Rezeptor für das Neuropeptid Urotensin II, das den Gefäßtonus, die Kontraktion der glatten Muskulatur und die neuroendokrine Signalübertragung reguliert. Nach Ligandenbindung koppelt GPR14 überwiegend an Gαq/11, wodurch die Phospholipase C aktiviert, intrazelluläres Ca²⁺ mobilisiert und nachgeschaltete MAPK/ERK‑Signalwege angestoßen werden; zusätzlich beeinflusst er eine RhoA/ROCK‑abhängige Umgestaltung des Zytoskeletts. Diese Signalwege verknüpfen UTS2R mit der Modulation von Endothel‑ und Kardiomyozytenfunktionen, inflammatorischer Signalgebung sowie zellulären Proliferationsprogrammen. Eine veränderte Urotensin‑II–UTS2R‑Signalgebung wurde mit kardiovaskulären und metabolischen Erkrankungsmechanismen in Verbindung gebracht, was mechanistische Studien in relevanten humanen Zellmodellen unterstützt.
GPR14 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UTS2R-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UTS2R abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UTS2R-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UTS2R-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.