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GPR120 Double Nickase Plasmid (r) | sc-437300-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR120 Double Nickase Plasmid (r2) | sc-437300-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPR120 (FFAR4) ist ein G‑Protein‑gekoppelter Rezeptor für langkettige ungesättigte Fettsäuren, der die Lipidwahrnehmung über Gαq/11‑ und β‑Arrestin‑abhängige Signalwege mit der intrazellulären Signalübertragung verknüpft. In Rattenzellen moduliert die Aktivierung von GPR120 den Kalziumfluss, die MAPK‑Signalgebung und antiinflammatorische Programme und beeinflusst damit die Adipogenese, die Insulinsensitivität und die Polarisation von Makrophagen. Der Rezeptor ist ein zentraler Knotenpunkt, der nährstoffabgeleitete Liganden mit metabolischen und entzündlichen Antworten verbindet, und ist breit relevant für die Forschung zu adipositasassoziierter Insulinresistenz und hepatischer Steatose. Seine Expression und Signalübertragung werden außerdem in der endokrinen Regulation und der gastrointestinalen Biologie untersucht, wo Fettsäure‑Signalgebung die Hormonausschüttung und die Gewebehomöostase prägt.
GPR120 Das Double-Nickase-Plasmid (r) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des -Lokus in rat-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die -Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit -Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.