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Gl Syn Double Nickase Plasmid (h) | sc-401090-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gl Syn Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401090-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GLUL kodiert die Glutamin-Synthetase (Gl Syn), ein zentrales zytosolisches Enzym, das die ATP-abhängige Umwandlung von Glutamat und Ammoniak zu Glutamin katalysiert und damit die Stickstoffassimilation sowie die Homöostase von Aminosäuren unterstützt. Durch die Kontrolle der intrazellulären Glutaminpools beeinflusst GLUL den zentralen Kohlenstoffstoffwechsel, anaplerotische Prozesse und biosynthetische Signalwege, die mit der Nukleotid- und Proteinsynthese verknüpft sind. Die GLUL-Aktivität ist in den Glutamat–Glutamin-Zyklus, das Redoxgleichgewicht und zelluläre Antworten auf die Nährstoffverfügbarkeit eingebunden. Eine dysregulierte GLUL-Expression oder -Funktion wurde mit veränderten Stoffwechselzuständen in der Krebsbiologie, der neurologischen Physiologie und leberbezogenen Stoffwechselprozessen in Verbindung gebracht und ist daher für mechanistische Studien zur metabolischen Reprogrammierung relevant.
Gl Syn Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GLUL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GLUL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GLUL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GLUL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.