Date published: 2026-7-14

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GGT1 Double Nickase Plasmid (h): sc-401619-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das GGT1 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • GGT1 Double-Nickase-Plasmid (h) und GGT1 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf GGT1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: GGT1: sc-166908
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    GGT1 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-401619-NIC
    20 µg
    $410.00

    GGT1 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-401619-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Das humane GGT1 kodiert die Gamma-Glutamyltransferase 1, ein an der Zelloberfläche lokalisiertes Ektoenzym, das den Abbau von Glutathion einleitet, indem es Gamma-Glutamylgruppen auf Aminosäuren und Peptide überträgt. Durch die Bereitstellung von Cystein für die intrazelluläre Glutathion-Neusynthese trägt GGT1 zur Regulation der Redox-Homöostase, der Entgiftungskapazität und des Aminosäuretransports bei und steht damit in Zusammenhang mit oxidativen Stressantworten und dem Xenobiotika-Stoffwechsel. Veränderte GGT1-Aktivität und -Expression wurden mit einer gestörten Glutathion-Zirkulation, inflammatorischer Signalgebung und metabolischen Stresszuständen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für Studien zur Leberfunktion, zur Biologie des proximalen Nierentubulus und zum Redoxgleichgewicht im Tumormikromilieu unterstreicht.

    GGT1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GGT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GGT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GGT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GGT1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.