Date published: 2026-7-14

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GDAP2 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-412346-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • GDAP2 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • GDAP2 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom GDAP2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom GDAP2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der GDAP2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    GDAP2 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-412346-ACT
    20 µg
    $397.00

    GDAP2 (ganglioside-induced differentiation-associated protein 2) kodiert ein konserviertes Protein, das an der Aufrechterhaltung neuronaler Funktionen und an Programmen der zellulären Differenzierung beteiligt ist; zudem zeichnen sich zunehmend Zusammenhänge mit der mitochondrialen Homöostase und stressresponsiven Signalwegen ab. Expressionsmuster und genetische Studien stützen eine Rolle in der Neurobiologie, wobei eine veränderte GDAP2-Aktivität Signalwege beeinflussen kann, die den Energiestoffwechsel, die Dynamik von Organellen und die Proteostase steuern. Varianten in GDAP2 wurden mit neurodegenerativen Phänotypen, einschließlich ataxieassoziierter Erscheinungsbilder, in Verbindung gebracht, was die Relevanz des Gens für die Untersuchung von Mechanismen neuronaler Vulnerabilität unterstreicht. In der biomedizinischen Forschung wird GDAP2 daher als Ziel genutzt, um genregulatorische Netzwerke zu untersuchen, die sich mit mitochondrialer Funktion und zellulären Prozessen überschneiden, die mit Neurodegeneration assoziiert sind.

    GDAP2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GDAP2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    GDAP2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GDAP2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GDAP2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GDAP2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GDAP2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GDAP2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GDAP2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GDAP2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.