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GCN5 Double Nickase Plasmid (m) | sc-420512-NIC | 20 µg | $410.00 |
Kat2a kodiert GCN5, eine Lysin-Acetyltransferase, die Histon-Acetylierungsmarken wie H3K9ac und H3K14ac setzt und dadurch offenes Chromatin sowie transkriptionelle Aktivierung fördert. In Mauszellen wirkt GCN5 in SAGA- und ATAC-ähnlichen Koaktivator-Komplexen und koordiniert die RNA-Polymerase-II-Transkription mit Chromatin-Remodelling während der Zellzyklusprogression, bei DNA-Schadensantworten und in Differenzierungsprogrammen. Die Aktivität von Kat2a/GCN5 greift in entwicklungs- und hämatopoesebezogene genregulatorische Netzwerke ein und beeinflusst Signalwege, die mit der Kontrolle des Zellschicksals verknüpft sind. Fehlregulierte Chromatinacetylierung unter Beteiligung von GCN5 wurde mit proliferativen Phänotypen und veränderten Transkriptionszuständen in Verbindung gebracht, die für die Krebs- und neuroentwicklungsbiologische Forschung relevant sind, und stützt mechanistische Studien zur epigenetischen Regulation.
GCN5 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Kat2a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Kat2a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Kat2a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Kat2a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.