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GCM1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403269-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
GCM1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-403269-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Humanes GCM1 (glial cells missing homolog 1) ist ein linienrestriktiver Transkriptionsfaktor, der eine zentrale Rolle bei der Trophoblastendifferenzierung und der Plazentaentwicklung spielt, einschließlich der Bildung des Synzytiotrophoblasten und der Regulation von Genen, die an Hormonproduktion, Zellfusion und Nährstoffaustausch beteiligt sind. Durch die Bindung an spezifische Promotor-/Enhancer-Elemente integriert GCM1 Entwicklungssignale mit Transkriptionsprogrammen, die die Festlegung des Zellschicksals, Invasion und vaskuläres Remodeling an der maternalen–fetalen Grenzfläche steuern. Eine veränderte GCM1-Expression oder -Aktivität wurde mit Phänotypen der Plazentadysfunktion und ungünstiger Schwangerschaftsbiologie in Verbindung gebracht, was GCM1 für die Untersuchung von Signalwegen relevant macht, die einer gestörten Trophoblastenreifung und Plazentainsuffizienz zugrunde liegen. Sein nachgeschaltetes Netzwerk überschneidet sich mit stress-, hypoxie- und wachstumsfaktorabhängigen Transkriptionsschaltkreisen, die in Trophoblasten-Stammzellen, Plazentaorganoiden und verwandten epithelialen Kontexten modelliert werden können.
GCM1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GCM1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
GCM1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GCM1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GCM1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GCM1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GCM1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GCM1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GCM1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GCM1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.