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GC-C Double Nickase Plasmid (h) | sc-403413-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GC-C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403413-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GUCY2C kodiert die Guanylatzyklase C (GC-C), einen transmembranen Rezeptor, der als Antwort auf extrazelluläre Liganden GTP in cGMP umwandelt und dadurch den epithelialen Ionentransport sowie die Flüssigkeitshomöostase reguliert. Die durch GC-C ausgelöste cGMP-Signalübertragung aktiviert nachgeschaltete Effektoren wie PKG und cGMP-modulierte Phosphodiesterasen und beeinflusst so Membrantransport, Barrierefunktion und zelluläre Zustandsprogramme in mukosalen Geweben. Eine veränderte GUCY2C-Expression oder -Signalgebung wurde mit einer Fehlregulation der Epithelphysiologie in Verbindung gebracht und wird im Kontext intestinaler Entzündungsprozesse sowie epithelialer Transformation untersucht. Als linienassoziierter epithelialer Rezeptor wird GC-C zudem als molekularer Ansatzpunkt genutzt, um gewebespezifische Signalantworten und Markerbiologie in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
GC-C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GUCY2C-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GUCY2C abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GUCY2C-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GUCY2C-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.