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GBX2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-420503-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GBX2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420503-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Gbx2 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor GBX2, einen sequenzspezifischen, DNA-bindenden Regulator, der den frühen Embryo mustert und zur Festlegung regionaler Identität im sich entwickelnden Neuralrohr und Hinterhirn beiträgt. In der Maus ist die GBX2-Aktivität in Entwicklungs-Signalnetzwerke eingebunden, darunter die WNT/β-Catenin-, FGF- und Retinsäure-Signalwege, und koordiniert so die Spezifizierung von Vorläuferzellen, die Segmentierung und die neuronale Differenzierung. Eine Störung von Gbx2 verändert Transkriptionsprogramme, die Zellschicksalsentscheidungen und die Gewebemorphogenese steuern, und ist daher relevant für Studien zu angeborenen neuroentwicklungsbedingten Phänotypen und genregulatorischen Netzwerken. Als nukleärer Transkriptionsfaktor wird GBX2 zudem als Marker und mechanistischer Knotenpunkt genutzt, um die Linienprogression sowie die räumlich-zeitliche Kontrolle der entwicklungsabhängigen Genexpression zu untersuchen.
GBX2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Gbx2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Gbx2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Gbx2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Gbx2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.