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GABAA Rγ2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402057-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GABAA Rγ2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402057-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GABRG2 kodiert die γ2‑Untereinheit des menschlichen GABA\_A‑Rezeptors, eines ligandengesteuerten Chloridkanals, der die schnelle inhibitorische synaptische Transmission im zentralen Nervensystem vermittelt. Der Einbau von γ2 beeinflusst den Zusammenbau des Rezeptors, die synaptische Clusterbildung über Gephyrin sowie die pharmakologische Sensitivität und prägt damit die neuronale Erregbarkeit und Netzwerkoszillationen. Die GABA\_A‑Rezeptorsignalisierung steht in Wechselwirkung mit aktivitätsabhängigen Signalwegen der synaptischen Plastizität und Programmen des Erregungs‑Hemmungs‑Gleichgewichts, die für die Entwicklung und Homöostase neuronaler Schaltkreise entscheidend sind. Genetische und funktionelle Störungen von GABRG2 wurden mit neuroentwicklungsbezogenen und anfallsassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für mechanistische Studien der inhibitorischen Neurotransmission unterstreicht.
GABAA Rγ2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GABRG2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GABRG2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GABRG2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GABRG2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.