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GABAA Rβ1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403935-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GABAA Rβ1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403935-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GABRB1 kodiert die β1‑Untereinheit des menschlichen GABA\(_A\)-Rezeptors, eines pentameren, ligandengesteuerten Chloridkanals, der die schnelle inhibitorische Neurotransmission im zentralen Nervensystem vermittelt. Der Einbau von β‑Untereinheiten ist entscheidend für den Zusammenbau des Rezeptors, seinen Transport und die synaptische Lokalisierung und beeinflusst damit die Chloridleitfähigkeit und die neuronale Erregbarkeit. Die GABA\(_A\)-Rezeptor-Signalübertragung steht in Wechselwirkung mit aktivitätsabhängiger Plastizität, Netzwerkoszillationen und der homöostatischen Kontrolle des Erregungs‑/Hemmungs‑Gleichgewichts. Eine veränderte GABRB1-Expression oder Rezeptorzusammensetzung wurde in genetischen und funktionellen Studien mit neuroentwicklungsbezogenen und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Bedeutung für Mechanismen unterstreicht, die Epilepsie, intellektuelle Beeinträchtigung und verwandte Erkrankungen zugrunde liegen.
GABAA Rβ1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GABRB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GABRB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GABRB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GABRB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.