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G1P3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403682-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes IFI6 (G1P3) kodiert ein interferon-stimuliertes, membranassoziiertes Protein, das die angeborene Immun-Signalübertragung und zelluläre Stressantworten moduliert. IFI6 wird nachgeschaltet an die Typ-I-Interferon-/JAK–STAT-Signalgebung induziert und mit der Regulation der mitochondrialen Integrität, der Apoptose-Empfindlichkeit sowie antiviralen Restriktionsprogrammen in Verbindung gebracht, die Transkriptionsnetzwerke umgestalten. Eine veränderte IFI6-Expression wurde in verschiedenen entzündlichen Kontexten und mehreren Krebsarten beschrieben, wo sie mit der Aktivierung des Interferon-Signalwegs sowie mit Veränderungen von Zellüberleben und Proliferation korreliert. Dadurch ist IFI6 ein nützlicher Knotenpunkt zur Untersuchung interferongetriebener Signalwege, Wirt–Pathogen-Interaktionen und Stressadaptations-Phänotypen in humanen Zellen.
G1P3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IFI6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
G1P3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IFI6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IFI6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen G1P3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IFI6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von G1P3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des G1P3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IFI6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.