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FucT-V Double Nickase Plasmid (h) | sc-408126-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FucT-V Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408126-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FUT5 kodiert die α1,3‑Fucosyltransferase V (FucT‑V), eine im Golgi lokalisierte Glykosyltransferase, die die terminale Addition von Fucose an N‑Acetyllactosamin‑Substrate katalysiert und dadurch Lewis‑artige, fucosylierte Glykanstrukturen auf Glykoproteinen und Glykolipiden erzeugt. Diese Aktivität unterstützt den biosynthetischen Fluss durch Fucosylierungswege, die die Zell‑Zell‑Erkennung, die Leukozytenadhäsion und das Umbauen von Rezeptor‑Glykanen an der Zelloberfläche beeinflussen. Veränderte, FUT5‑abhängige Glykosylierungsmuster wurden mit Änderungen in der Präsentation von Selektin‑Liganden sowie mit einer breiteren Dysregulation von Glykan‑Signaturen in entzündlichen Zuständen und in mehreren Krebs-Kontexten in Verbindung gebracht. Daher wird FUT5 häufig im Zusammenhang mit der Regulation der Glykoproteinprozessierung, dem Membrantransport glykosylierter Rezeptoren und glyko‑immunologischen Interaktionen untersucht.
FucT-V Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FUT5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FUT5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FUT5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FUT5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.