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FRS2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400656-ACT | 20 µg | $397.00 |
FRS2 (Fibroblast Growth Factor Receptor Substrate 2) ist ein membrannahes Adapterprotein, das aktivierte FGFRs an nachgeschaltete Signalkaskaden koppelt, darunter die RAS–MAPK/ERK- und die PI3K–AKT-Signalwege. Über seine PTB-Domäne und mehrere Tyrosin-Phosphorylierungsstellen koordiniert FRS2 die Rekrutierung von GRB2/SOS und GAB1, um mitogene und Überlebenssignale weiterzuleiten, die Proliferation, Differenzierung und Migration steuern. Die FRS2-abhängige Signalübertragung ist zentral für durch FGF-Liganden getriebene Entwicklungs- und Gewebehomöostase-Programme, und eine fehlregulierte Aktivität der FGFR–FRS2-Achse wird mit entgleister Wachstumssignalgebung in der Krebsbiologie in Verbindung gebracht. Als Knotenpunkt des Signalwegs wird FRS2 häufig im Hinblick auf seine Rolle bei der Integration von Rezeptor-Tyrosinkinase-Signalen, der Rückkopplungsregulation und dem Crosstalk mit anderen Wachstumsfaktor-Signalwegen untersucht.
FRS2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FRS2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FRS2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FRS2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FRS2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FRS2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FRS2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FRS2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FRS2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FRS2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.