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FKBP11 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405563-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FKBP11 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405563-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FKBP11 kodiert ein im endoplasmatischen Retikulum lokalisiertes Mitglied der FK506-bindenden Protein-Familie mit Peptidyl‑Prolyl‑cis‑trans‑Isomerase-Aktivität, das die Proteinfaltung und Qualitätskontrolle im sekretorischen Weg unterstützt. Es ist in antikörpersezernierenden und anderen stark sekretorischen Zellzuständen angereichert, wo es zur ER‑Proteostase, zur Faltung neu entstehender Polypeptide und zur Koordination der Signalgebung der Unfolded Protein Response beiträgt. Über diese Funktionen ist FKBP11 mit der zellulären Anpassung an ER‑Stress sowie der Regulation von Proteinreifung und ‑transport verknüpft. Eine gestörte ER‑Homöostase unter Beteiligung von FKBP11 wurde in Zusammenhängen chronischer Entzündung, der Differenzierung von Immunzellen und stressassoziierter Pathobiologie untersucht, in denen sekretorische Belastung und Proteostase‑Kapazität verändert sind.
FKBP11 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FKBP11-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FKBP11 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FKBP11-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FKBP11-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.