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Fibrinogen α Double Nickase Plasmid (h) | sc-400793-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Fibrinogen α Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400793-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FGA kodiert die Fibrinogen-α-Kette, eine von drei Polypeptidketten, die sich zum Fibrinogen-Hexamer (AαBβγ) assemblieren, das hauptsächlich von Hepatozyten synthetisiert und ins Plasma sezerniert wird. Bei einer Gefäßverletzung spaltet Thrombin Fibrinogen und erzeugt Fibrinmonomere, die polymerisieren und durch eine von Faktor XIII vermittelte Quervernetzung stabilisiert werden; so entsteht das strukturelle Gerüst von Blutgerinnseln. Fibrinogen α trägt zudem über Integrinbindung zur Thrombozytenaggregation sowie zu Zell–Matrix-Interaktionen bei und kann inflammatorische Signalwege innerhalb der Gerinnungskaskade beeinflussen. Veränderungen in Sequenz oder Expression von FGA sind mit Dysfibrinogenämie sowie Blutungs- oder thrombotischen Phänotypen assoziiert und sind daher relevant für Studien zur Hämostase, zum Remodeling der extrazellulären Matrix und zur Gefäßbiologie.
Fibrinogen α Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FGA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FGA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FGA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FGA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.