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FGF-6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405239-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FGF-6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405239-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FGF6 kodiert den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 6 (FGF-6), einen sezernierten, heparinbindenden Wachstumsfaktor, der hauptsächlich über FGFRs signalisiert und so Zellproliferation, Überleben und lineage‑abhängige Differenzierung reguliert. Die Aktivität von FGF-6 ist mit Rezeptor-Tyrosinkinase-Kaskaden verknüpft, darunter die RAS–MAPK/ERK-, PI3K–AKT- und PLCγ–PKC-Signalwege, und integriert sich in Interaktionen mit der extrazellulären Matrix sowie parakrine Signalnetzwerke. In der Humanbiologie wird FGF-6 mit myogenen und regenerativen Programmen in Verbindung gebracht und häufig in Kontexten untersucht, in denen eine fehlregulierte FGF/FGFR-Signalgebung zu veränderter Wachstumskontrolle und Gewebeumbau beiträgt. Eine Störung der FGF6-Expression oder -Signalgebung kann daher für mechanistische Studien zu Entwicklungswegen und krankheitsassoziierter Umverdrahtung von Signalnetzwerken relevant sein.
FGF-6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FGF6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FGF6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FGF6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FGF6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.