Date published: 2026-7-11

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FGF-19 Double Nickase Plasmid (h): sc-401725-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das FGF-19 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • FGF-19 Double-Nickase-Plasmid (h) und FGF-19 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf FGF19 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: FGF-19: sc-390621
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    FGF-19 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-401725-NIC
    20 µg
    $410.00

    FGF-19 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-401725-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    FGF19 kodiert den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 19 (FGF-19), einen endokrinen FGF, der vor allem über FGFR4 im Komplex mit dem Korezeptor β‑Klotho signalisiert und dadurch die Gallensäuresynthese, den Lipidstoffwechsel und die Energiehomöostase reguliert. In Hepatozyten unterdrückt FGF-19 die Expression von CYP7A1 als Teil einer durch FXR vermittelten intestinalen Rückkopplung und verknüpft so die Nährstoffwahrnehmung mit metabolischen Genprogrammen. Diese Signalachse greift in die MAPK/ERK- und PI3K/AKT‑Signalwege ein und beeinflusst Proliferation sowie metabolische Anpassung. Eine fehlregulierte Expression oder Signalübertragung von FGF19 wurde mit Stoffwechselstörungen und onkogenen Phänotypen in Geweben in Verbindung gebracht, in denen FGFR4–β‑Klotho aktiv ist, was seine Untersuchung in der Leberbiologie und in krebsassoziierten Signalnetzwerken unterstützt.

    FGF-19 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FGF19-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FGF19 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FGF19-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FGF19-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.