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FATE1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-413809-NIC | 20 µg | $410.00 |
FATE1 (fetal and adult testis-expressed 1) kodiert ein mitochondrienassoziiertes Protein, das im Hoden angereichert ist und in mehreren Tumorkontexten häufig hochreguliert wird, wo es die zelluläre Stresstoleranz beeinflussen kann. Es wurde berichtet, dass FATE1 an Kontaktstellen zwischen Mitochondrien und endoplasmatischem Retikulum lokalisiert ist, und es wird mit der Regulation des Calciumtransfers, der Dynamik der Mitochondrienmembran sowie apoptotischer Signalwege in Verbindung gebracht. Durch die Modulation der Kommunikation zwischen Organellen und der Stressanfälligkeit der Mitochondrien kann FATE1 Proliferations- und Überlebensprogramme beeinflussen, die für die Krebsbiologie relevant sind. Diese Eigenschaften machen FATE1 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung der mitochondrialen Regulation, der ER–Mitochondrien-Kopplung und von Stressantwort-Netzwerken in menschlichen Zellen.
FATE1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FATE1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FATE1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FATE1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FATE1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.