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FAS CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400481-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes FAS (CD95/TNFRSF6) kodiert einen Todesrezeptor, der bei Bindung des FAS-Liganden die extrinsische Apoptose auslöst, was zur Bildung des DISC, zur Aktivierung von Caspase‑8 und zur nachgeschalteten Signalkaskade der Effektor-Caspasen führt. Dieser Signalweg greift in die NF‑κB-Signalübertragung ein, umfasst eine mitochondriale Verstärkung über BID-Spaltung und Programme der Immunhomöostase, die periphere Toleranz und aktivierungsinduzierte Zellabtötung (AICD) prägen. Eine dysregulierte FAS-Signalgebung wird mit autoimmunen lymphoproliferativen Phänotypen, veränderter Immunflucht von Tumoren sowie kontextabhängigen Effekten auf Entzündung und Gewebeschädigung in Verbindung gebracht. Als Zelloberflächen-Checkpoint für die Fähigkeit zur Apoptose wird FAS häufig eingesetzt, um Mechanismen der Lymphozytenkontraktion, stressinduzierter Zytotoxizität und des Crosstalks von Todesrezeptoren mit Überlebenssignalwegen zu untersuchen.
FAS Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FAS-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FAS Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FAS-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FAS-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FAS-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FAS-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FAS-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FAS-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FAS-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.