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FADS1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404735-ACT | 20 µg | $397.00 |
FADS1 kodiert die Fettsäure-Desaturase 1, eine im endoplasmatischen Retikulum lokalisierte Δ5-Desaturase, die Schlüsselschritte in der Biosynthese langkettiger mehrfach ungesättigter Fettsäuren katalysiert, darunter die Umwandlung von Dihomo-γ-Linolensäure zu Arachidonsäure sowie von Eicosatetraensäure zu Eicosapentaensäure. Durch die Steuerung zellulärer Pools an ω-6- und ω-3-PUFAs beeinflusst FADS1 die Membranzusammensetzung, die Bildung von Lipidmediatoren und nachgeschaltete Signalwege, die mit Entzündung und metabolischer Homöostase verknüpft sind. Variationen oder eine Fehlregulation von FADS1 wurden mit veränderten Lipidprofilen und einer erhöhten Anfälligkeit für komplexe Merkmale in der kardiometabolischen und entzündungsbezogenen Biologie in Verbindung gebracht. In Zell- und Gewebemodellen wird die FADS1-Aktivität häufig im Kontext von Netzwerken der Fettsäure-Elongation/-Desaturierung sowie von Signalwegen untersucht, die Vorstufen von Eicosanoiden und spezialisierten pro-resolvierenden Mediatoren betreffen.
FADS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FADS1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FADS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FADS1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FADS1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FADS1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FADS1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FADS1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FADS1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FADS1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.