Date published: 2026-7-10

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Estrogen Receptor beta CRISPR Activation Plasmid (r): sc-437278-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: rat
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Estrogen Receptor beta CRISPR Activation Plasmid (r) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Estrogen Receptor beta CRISPR Aktivierungsplasmide (r) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Estrogen Receptor beta CRISPR-Aktivierungsplasmid (r) und vom Estrogen Receptor beta CRISPR-Aktivierungsplasmid (r2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der -Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Estrogen Receptor beta: sc-390243
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    Estrogen Receptor beta CRISPR Activation Plasmid (r)

    sc-437278-ACT
    20 µg
    $397.00

    Estrogen Receptor beta CRISPR Activation Plasmid (r2)

    sc-437278-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Östrogenrezeptor beta (ERβ), kodiert durch das Ratten-Gen *Esr2*, ist ein ligandenaktivierter nukleärer Rezeptor, der als Transkriptionsfaktor fungiert und östrogenresponsive Gen-Netzwerke reguliert. Nach Hormonbindung moduliert ERβ das Chromatin und rekrutiert Koregulatoren, um Programme zu steuern, die an Zellproliferation, Differenzierung, Apoptose und metabolischer Homöostase beteiligt sind. Die ERβ-Signalgebung überschneidet sich mit PI3K/AKT-, MAPK/ERK- und entzündlichen Signalwegen und prägt gewebespezifische Antworten in Fortpflanzungsorganen, Gehirn, Knochen und im Herz-Kreislauf-System. Eine fehlregulierte ERβ-Aktivität und ein verändertes Gleichgewicht der Östrogensignalgebung wurden mit der Biologie hormonabhängiger Tumoren, Neuroinflammation und metabolischer Dysfunktion in Verbindung gebracht, was *Esr2* zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien in Rattenmodellen macht.

    Estrogen Receptor beta Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (r) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen -Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Estrogen Receptor beta Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (r) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des -Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der -Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Estrogen Receptor beta-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native -Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Estrogen Receptor beta-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Estrogen Receptor beta-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem -Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.