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Estrogen Receptor alpha Double Nickase Plasmid (h) | sc-400011-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Estrogen Receptor alpha Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400011-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ESR1 kodiert den Östrogenrezeptor alpha (ERα), einen ligandaktivierten nukleären Rezeptor, der als Transkriptionsfaktor wirkt und östrogenresponsive Genprogramme koordiniert. Nach Hormonbindung bindet ERα an Östrogen-Response-Elemente und rekrutiert Coregulator-Komplexe, um die Chromatinzugänglichkeit und die Transkription zu modulieren; dabei integriert er Signale aus PI3K/AKT-, MAPK/ERK- und zellzyklusregulatorischen Netzwerken. Die ERα-Aktivität prägt in zahlreichen Geweben Zellproliferation, Differenzierung und die metabolische Homöostase, und eine veränderte ESR1-Regulation oder Variantenformen werden häufig im Kontext hormonresponsiver Tumorbiologie sowie endokriner Signalfehlregulation untersucht. Da ERα-abhängige Transkription mit epigenetischer Kontrolle und Rezeptor-Crosstalk verknüpft ist, stellt ESR1 ein zentrales Ziel dar, um Steroidrezeptor-Signalwege und die Architektur transkriptioneller Netzwerke zu analysieren.
Estrogen Receptor alpha Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ESR1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ESR1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ESR1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ESR1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.