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ERAB Double Nickase Plasmid (h) | sc-405211-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ERAB Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405211-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HSD17B10 kodiert ERAB, ein multifunktionelles mitochondriales Enzym, das auch als 17β‑Hydroxysteroid-Dehydrogenase Typ 10 bekannt ist und am Abbau kurzkettiger Fettsäuren sowie von Aminosäuren beteiligt ist. ERAB ist Bestandteil des mitochondrialen RNase‑P‑Komplexes, unterstützt die tRNA‑Prozessierung und darüber hinaus die mitochondriale Genexpression und oxidative Phosphorylierung. Über seine Funktionen im mitochondrialen Stoffwechsel und in der Proteostase beeinflusst ERAB das Redoxgleichgewicht und die zelluläre Energiehomöostase in metabolisch aktiven Geweben. Eine veränderte HSD17B10/ERAB‑Funktion wurde mit mitochondrialer Dysfunktion und neurodegenerationsrelevanten Phänotypen in Verbindung gebracht, was ERAB für die Untersuchung von Mechanismen nützlich macht, die den mitochondrialen Stoffwechsel mit zellulären Stressantworten koppeln.
ERAB Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HSD17B10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HSD17B10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HSD17B10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HSD17B10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.