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ER81 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401594-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ER81 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401594-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ETV1 kodiert den ETS-Familien-Transkriptionsfaktor ER81, ein sequenzspezifisches DNA-bindendes Protein, das Genexpressionsprogramme koordiniert, welche Zellschicksalsentscheidungen, Proliferation und Differenzierung steuern. ER81 integriert Signale aus MAPK/ERK- und Rezeptor-Tyrosinkinase-Signalwegen, um transkriptionelle Outputs zu modulieren, die an der neuronalen Entwicklung und der Gewebemusterbildung beteiligt sind. Eine fehlregulierte ETV1-Aktivität wurde mit onkogenen transkriptionellen Netzwerken in Verbindung gebracht, darunter Genfusionen und eine abnorme, Enhancer-getriebene Expression in verschiedenen Tumorkontexten, wodurch ETV1 als häufig genutztes Modellsystem zur Untersuchung von Linienprogrammen und signalabhängiger Transkription dient. In humanen Zellen liefert die ER81-Zielgenregulation einen gut handhabbaren Readout zur Untersuchung der ETS-vermittelten Promotor-/Enhancer-Auswahl, der Rekrutierung von Kofaktoren und der chromatinabhängigen Kontrolle der Transkription.
ER81 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ETV1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ETV1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ETV1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ETV1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.