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envoplakin Double Nickase Plasmid (h) | sc-405420-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
envoplakin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405420-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EVPL kodiert Envoplakin, einen Zytolinker aus der Plakin-Familie, der zur verhornten Hülle (cornified envelope) und zu desmosomenassoziierten Proteinnetzwerken in mehrschichtigen Epithelien beiträgt. Envoplakin verbindet Intermediärfilamente mit Zellkontaktkomplexen und unterstützt damit die Keratinozytendifferenzierung, die Barrierebildung und die mechanische Widerstandsfähigkeit, indem es in Prozesse der Zytoskelettorganisation und Zell-Zell-Adhäsion eingebunden ist. Eine veränderte EVPL-Expression oder eine Störung der Hüllenassemblierung wurde mit epithelialer Fragilität und aberranten Differenzierungsprogrammen in Verbindung gebracht, wodurch EVPL ein nützlicher Marker und ein mechanistischer Ansatzpunkt für die Untersuchung der Haut- und Schleimhauthomöostase ist. In der Krebsbiologie werden Envoplakin und verwandte Hüllenkomponenten häufig im Kontext epithelialer Umbauprozesse und dysregulierter Adhäsion während der Tumorprogression untersucht.
envoplakin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EVPL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EVPL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EVPL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EVPL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.