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Elk-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400385-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Elk-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400385-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ELK1 kodiert den ETS-Domänen-Transkriptionsfaktor Elk‑1, einen nukleären Effektor der MAPK/ERK-Signalübertragung, der extrazelluläre Wachstumsfaktor- und Stresssignale mit schnellen transkriptionellen Antworten verknüpft. Nach der Phosphorylierung durch ERK, JNK oder p38 kooperiert Elk‑1 mit dem Serum Response Factor an Serum-Response-Elementen, um Immediate‑Early‑Gene zu regulieren, die Proliferation, Differenzierung, neuronale Plastizität und Apoptose steuern. Eine fehlregulierte ELK1-Aktivität wurde mit onkogenen Signalprogrammen sowie aberranten entzündlichen und neurodegenerativen Prozessen in Verbindung gebracht, was ELK1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung stimulusabhängiger Transkription und Chromatin-Remodelling macht. In menschlichen Zellen integriert Elk‑1 außerdem das Crosstalk zwischen Kinase-Signalwegen mit der promotorproximalen Transkriptionskontrolle und unterstützt damit mechanistische Studien zur Signaltransduktion und zu genregulatorischen Netzwerken.
Elk-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ELK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ELK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ELK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ELK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.