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Ebi2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405397-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ebi2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405397-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPR183 kodiert EBI2 (auch als GPR183 bekannt), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der Oxysterole wie 7α,25‑Dihydroxycholesterin erkennt und so die Positionierung von Immunzellen steuert. Die EBI2‑Signalübertragung koordiniert chemotaktische Antworten und trägt zur Organisation lymphoider Gewebe bei, indem sie die Lokalisation von B‑Zellen und dendritischen Zellen innerhalb von Follikeln und interfolikulären Regionen prägt. Über GPCR‑vermittelte Signalwege, einschließlich Gαi‑abhängiger Signalgebung, beeinflusst EBI2 Migration, Aktivierungszustände und antigengesteuerte Interaktionen, die für die humorale Immunität zentral sind. Eine dysregulierte GPR183‑Aktivität wurde in entzündlichen und autoimmunen Kontexten in Zusammenhang gebracht und auch im Rahmen infektionsbedingter Immun‑Remodellierung untersucht, was GPR183 zu einem nützlichen Angriffspunkt für Studien zur Immunzellmigration und zur Oxysterol‑Biologie macht.
Ebi2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPR183-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPR183 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPR183-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPR183-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.