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Dvl-2/Dishevelled 2/DVL2 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-420081-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Dvl-2/Dishevelled 2/DVL2 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-420081-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Dvl2** kodiert Dishevelled 2 (DVL2), ein zytoplasmatisches Gerüstprotein, das Wnt-Signale an nachgeschaltete Effektoren sowohl im kanonischen, β‑Catenin‑abhängigen Transkriptionsweg als auch in den nichtkanonischen Signalwegen der planaren Zellpolarisierung und des Wnt/Ca2+-Signalwegs weiterleitet. Indem DVL2 Eingaben von Frizzled/LRP‑Rezeptoren mit Signalwegkomponenten wie Axin, GSK3 und kleinen GTPasen koppelt, beeinflusst es während Entwicklung und Gewebehomöostase die Festlegung des Zellschicksals, Polarität, Migration und die Organisation des Zytoskeletts. Eine dysregulierte Wnt–DVL2‑Signalübertragung wird mit abweichenden Proliferations- und Differenzierungsprogrammen in Verbindung gebracht, weshalb **Dvl2** häufig im Fokus von Studien zu onkogenen Signalnetzwerken und Entwicklungsstörungen steht. Seine zentrale Adapterfunktion unterstützt zudem die Untersuchung von Signalweg‑Crosstalk mit MAPK, PI3K/AKT und Prozessen des zytoskelettalen Umbaus in krankheitsrelevanten zellulären Phänotypen.
Dvl-2/Dishevelled 2/DVL2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Dvl2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Dvl-2/Dishevelled 2/DVL2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Dvl2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Dvl2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Dvl-2/Dishevelled 2/DVL2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Dvl2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Dvl-2/Dishevelled 2/DVL2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Dvl-2/Dishevelled 2/DVL2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Dvl2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.