Date published: 2026-7-14

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DRIM CRISPR Activation Plasmid (h): sc-409900-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • DRIM CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • DRIM CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom DRIM CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom DRIM CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der UTP20-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    DRIM CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-409900-ACT
    20 µg
    $397.00

    DRIM CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-409900-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    UTP20 kodiert DRIM, einen nukleolären Faktor der Ribosomenbiogenese, der für die Reifung der 18S‑rRNA und den Zusammenbau der kleinen ribosomalen Untereinheit erforderlich ist. DRIM ist an der Prozessierung prä‑ribosomaler RNA und an der Organisation des Nukleolus beteiligt und verknüpft damit die rRNA‑Synthese mit der Kontrolle des Zellwachstums und der globalen translationalen Kapazität. Eine Dysregulation der Ribosomenbiogenese und nukleolärer Stresssignalwege wird allgemein mit proliferativen Phänotypen und veränderter Proteostase in Verbindung gebracht, wodurch UTP20/DRIM für Studien zu Wachstumssignalwegen, Zellzyklusprogression und stressadaptiven transkriptionellen Programmen relevant ist. Als Kernkomponente grundlegender RNA‑Prozessierungsmaschinerie bietet eine Störung von DRIM einen mechanistischen Ansatzpunkt, um ribosomopathie‑assoziierte molekulare Signaturen in humanen Zellmodellen zu untersuchen.

    DRIM Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen UTP20-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    DRIM Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des UTP20-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der UTP20-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen DRIM-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native UTP20-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von DRIM-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des DRIM-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem UTP20-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.