Date published: 2026-7-14

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DPYD Double Nickase Plasmid (h): sc-403396-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das DPYD Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • DPYD Double-Nickase-Plasmid (h) und DPYD Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf DPYD abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: DPYD: sc-376712
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    DPYD Double Nickase Plasmid (h)

    sc-403396-NIC
    20 µg
    $410.00

    DPYD Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-403396-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    DPYD kodiert die Dihydropyrimidin-Dehydrogenase, das geschwindigkeitsbestimmende Enzym im Pyrimidinabbau, das Uracil und Thymin zu Dihydrouracil bzw. Dihydrothymin umsetzt und damit den Nukleotidumsatz mit dem zellulären Stickstoff- und Kohlenstoffstoffwechsel verknüpft. Als wichtige NADPH-abhängige Oxidoreduktase beeinflusst die DPYD-Aktivität die Homöostase der Nukleotidpools und kann in proliferierenden Zellen mit dem Redoxgleichgewicht sowie den mitochondrialen bioenergetischen Anforderungen zusammenhängen. Genetische Varianten oder eine veränderte Expression von DPYD sind mit angeborenen Störungen des Pyrimidinstoffwechsels assoziiert und wurden im Kontext interindividueller Unterschiede im Metabolismus von Fluoropyrimidin-Arzneistoffen und dem Risiko für Toxizität untersucht. DPYD ist zudem ein nützlicher Knotenpunkt, um metabolisches Remodeling, Stressantworten auf ein Ungleichgewicht der Nukleotide und Signalweg-Crosstalk zu untersuchen, der die RNA-/DNA-Synthese beeinflusst.

    DPYD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DPYD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DPYD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DPYD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DPYD-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.