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DPYD Double Nickase Plasmid (h) | sc-403396-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DPYD Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403396-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DPYD kodiert die Dihydropyrimidin-Dehydrogenase, das geschwindigkeitsbestimmende Enzym im Pyrimidinabbau, das Uracil und Thymin zu Dihydrouracil bzw. Dihydrothymin umsetzt und damit den Nukleotidumsatz mit dem zellulären Stickstoff- und Kohlenstoffstoffwechsel verknüpft. Als wichtige NADPH-abhängige Oxidoreduktase beeinflusst die DPYD-Aktivität die Homöostase der Nukleotidpools und kann in proliferierenden Zellen mit dem Redoxgleichgewicht sowie den mitochondrialen bioenergetischen Anforderungen zusammenhängen. Genetische Varianten oder eine veränderte Expression von DPYD sind mit angeborenen Störungen des Pyrimidinstoffwechsels assoziiert und wurden im Kontext interindividueller Unterschiede im Metabolismus von Fluoropyrimidin-Arzneistoffen und dem Risiko für Toxizität untersucht. DPYD ist zudem ein nützlicher Knotenpunkt, um metabolisches Remodeling, Stressantworten auf ein Ungleichgewicht der Nukleotide und Signalweg-Crosstalk zu untersuchen, der die RNA-/DNA-Synthese beeinflusst.
DPYD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DPYD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DPYD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DPYD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DPYD-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.