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DNase I Double Nickase Plasmid (h) | sc-402467-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DNase I Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402467-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das menschliche Gen **DNASE1** kodiert **DNase I**, eine sekretierte Endonuklease, die extrazelluläre sowie chromatinassoziierte DNA spaltet und damit zur Beseitigung von Nukleinsäuren und zur Regulation entzündlicher Signale beiträgt, die durch körpereigene DNA ausgelöst werden. Die Aktivität von DNase I beeinflusst Prozesse, die mit der apoptoseassoziierten DNA-Fragmentierung, dem Abbau neutrophiler extrazellulärer Fallen (NETs) und der Verhinderung einer fehlgeleiteten Aktivierung der angeborenen Immunantwort über DNA-Sensorwege verknüpft sind. Veränderte **DNASE1**-Expression oder -Aktivität wurde mit einer beeinträchtigten Clearance zirkulierender DNA und Immunfehlregulation in Verbindung gebracht—Kontexte, die häufig in Modellen zu Autoimmunität und Gewebeschädigung untersucht werden. In der Krebs- und Stromabiologie wird der durch DNase I vermittelte DNA-Umsatz zudem im Hinblick auf seine Effekte auf das Tumormikromilieu und extrazelluläre Nukleinsäure-Signalwege erforscht.
DNase I Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DNASE1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DNASE1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DNASE1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DNASE1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.