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DGK-ε CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404387-ACT | 20 µg | $397.00 |
DGKE kodiert die Diacylglycerol-Kinase Epsilon (DGK-ε), eine Lipidkinase, die Diacylglycerol phosphoryliert und dadurch Phosphatidsäure erzeugt. Damit beeinflusst sie die Signalübertragung über Second Messenger sowie die Lipidzusammensetzung von Membranen. DGK-ε zeigt eine Substratpräferenz für arachidonoylhaltiges Diacylglycerol, wodurch sie mit dem Phosphoinositid-Zyklus und der Regulation PKC-abhängiger Signalkaskaden verknüpft ist. Über die Steuerung des DAG/PA-Gleichgewichts wirkt DGK-ε auf Prozesse wie membranassoziierte Signaltransduktion, zelluläre Stressantworten und inflammatorische Signalwege. Eine veränderte DGKE-Aktivität wurde mit thrombotischer Mikroangiopathie und Nierenpathologie in Verbindung gebracht, was ihre Relevanz für mechanistische Studien der Gefäß- und Nierenbiologie unterstreicht.
DGK-ε Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen DGKE-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
DGK-ε Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des DGKE-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der DGKE-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen DGK-ε-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native DGKE-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von DGK-ε-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des DGK-ε-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem DGKE-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.