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DGCR2 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-419995 | 20 µg | $397.00 |
Dgcr2 kodiert DGCR2, ein Transmembranprotein, das in sich entwickelndem Nervengewebe angereichert ist und mit Prozessen in Verbindung gebracht wird, die die neuronale Differenzierung, Migration und Schaltkreisbildung unterstützen. DGCR2 liegt innerhalb der syntenischen Region 22q11.2 und wird im Kontext von Kopienzahlvariationen (Copy-Number Variations, CNVs) untersucht, die neuroentwicklungsbezogene Phänotypen und die synaptische Funktion beeinflussen. In Mausmodellen wird eine Störung von Dgcr2 genutzt, um zu untersuchen, wie veränderte Zell-Zell-Signalgebung und membranassoziierte Gerüstfunktionen zu Entwicklungsverläufen im Gehirn beitragen. Diese Eigenschaften machen DGCR2 relevant für mechanistische Studien zu Signalwegen, die einer neuroentwicklungsbedingten Vulnerabilität zugrunde liegen, sowie zu systemweiten Veränderungen der neuronalen Konnektivität.
Das DGCR2 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Dgcr2-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Dgcr2-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Dgcr2 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die DGCR2-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Dgcr2-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der DGCR2-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.