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Deltex-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404446-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Deltex-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404446-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DTX1 kodiert Deltex-1, eine E3-Ubiquitin-Ligase vom RING-Typ, die als kontextabhängiger Regulator der NOTCH-Signalübertragung und nachgeschalteter Transkriptionsprogramme zur Steuerung von Zellschicksalsentscheidungen fungiert. Deltex-1 ist an der Proteinubiquitinierung und an endozytotischen Transportprozessen beteiligt, die den Rezeptorumsatz und die Signaldauer modulieren, und verknüpft damit die Ausgabe des NOTCH-Signalwegs mit Differenzierung und der Homöostase von Immunzellen. Eine veränderte DTX1-Aktivität wird mit fehlregulierter NOTCH-abhängiger Genexpression und aberranten Aktivierungszuständen von Lymphozyten in Verbindung gebracht, was DTX1 für Studien zur Biologie hämatologischer Malignome und zur inflammatorischen Signalgebung relevant macht. Als zentraler Regulator der Signalstärke wird Deltex-1 zudem genutzt, um das Crosstalk zwischen ubiquitinvermittelter Proteostase, Transkriptionskontrolle und entwicklungsbiologischen Signalnetzwerken zu untersuchen.
Deltex-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DTX1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DTX1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DTX1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DTX1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.