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DDC Double Nickase Plasmid (m) | sc-419967-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Ddc** kodiert die aromatische L-Aminosäure-Decarboxylase (DDC), ein pyridoxalphosphatabhängiges Enzym, das L-DOPA zu Dopamin und 5-Hydroxytryptophan zu Serotonin umwandelt und damit einen zentralen Knotenpunkt der Biosynthese katecholaminer und indolaminer Neurotransmitter darstellt. Die DDC-Aktivität unterstützt die monoaminerge Neurotransmission und neuromodulatorische Signalwege, die die neuronale Entwicklung, synaptische Plastizität und neuroendokrine Regulation beeinflussen. Im zentralen und peripheren Nervensystem trägt die **Ddc**-Expression zum Stofffluss durch Dopamin- und Serotoninwege bei, mit nachgelagerten Effekten auf vesikulären Transport, Rezeptorsignalgebung und das Gleichgewicht von oxidativem Stress. Veränderte DDC-Funktion oder eine veränderte Verfügbarkeit von Monoaminen ist relevant für experimentelle Modelle von Bewegungs- und affektiven Phänotypen sowie für Studien zu neurotransmitterabhängigen neuroentwicklungsbezogenen und neurodegenerativen Prozessen.
DDC Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ddc-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ddc abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ddc-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ddc-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.