Date published: 2026-7-18

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DDC Double Nickase Plasmid (m): sc-419967-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das DDC Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • DDC Double-Nickase-Plasmid (m) und DDC Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Ddc abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: DDC: sc-293287
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    DDC Double Nickase Plasmid (m)

    sc-419967-NIC
    20 µg
    $410.00

    Das Mausgen **Ddc** kodiert die aromatische L-Aminosäure-Decarboxylase (DDC), ein pyridoxalphosphatabhängiges Enzym, das L-DOPA zu Dopamin und 5-Hydroxytryptophan zu Serotonin umwandelt und damit einen zentralen Knotenpunkt der Biosynthese katecholaminer und indolaminer Neurotransmitter darstellt. Die DDC-Aktivität unterstützt die monoaminerge Neurotransmission und neuromodulatorische Signalwege, die die neuronale Entwicklung, synaptische Plastizität und neuroendokrine Regulation beeinflussen. Im zentralen und peripheren Nervensystem trägt die **Ddc**-Expression zum Stofffluss durch Dopamin- und Serotoninwege bei, mit nachgelagerten Effekten auf vesikulären Transport, Rezeptorsignalgebung und das Gleichgewicht von oxidativem Stress. Veränderte DDC-Funktion oder eine veränderte Verfügbarkeit von Monoaminen ist relevant für experimentelle Modelle von Bewegungs- und affektiven Phänotypen sowie für Studien zu neurotransmitterabhängigen neuroentwicklungsbezogenen und neurodegenerativen Prozessen.

    DDC Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ddc-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ddc abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ddc-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ddc-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.