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DC-SIGN Double Nickase Plasmid (h) | sc-401368-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DC-SIGN Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401368-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD209 kodiert DC-SIGN (CD209), einen C‑Typ-Lektinrezeptor, der vor allem auf dendritischen Zellen und bestimmten Makrophagenpopulationen exprimiert wird und hochmannosereiche sowie fukosylierte Glykane auf Mikroben und endogenen Liganden bindet. Über eine calciumabhängige Kohlenhydraterkennung und Signalweiterleitung über assoziierte Adapterproteine moduliert DC-SIGN die Antigenaufnahme, die Endozytose und nachgeschaltete Signalwege wie NF‑κB sowie eine Raf‑1‑abhängige Signalgebung, die Zytokinantworten und das Priming von T‑Zellen prägt. Dieser Rezeptor trägt zur Erkennung von Pathogenen und zur Immunregulation in mukosalen und peripheren Geweben bei und beeinflusst die Leukozytenmigration sowie die Zell‑Zell‑Adhäsion durch Interaktionen mit Mitgliedern der ICAM‑Familie. Veränderungen in Aktivität und Expression von DC-SIGN wurden mit Unterschieden in der Anfälligkeit gegenüber Infektionen und mit entzündlichen Immunphänotypen in Verbindung gebracht, was CD209 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien in der Immunologie macht.
DC-SIGN Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD209-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD209 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD209-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD209-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.