Date published: 2026-7-10

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DC-SIGN Double Nickase Plasmid (h): sc-401368-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das DC-SIGN Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • DC-SIGN Double-Nickase-Plasmid (h) und DC-SIGN Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf CD209 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: DC-SIGN: sc-65740
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    DC-SIGN Double Nickase Plasmid (h)

    sc-401368-NIC
    20 µg
    $410.00

    DC-SIGN Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-401368-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    CD209 kodiert DC-SIGN (CD209), einen C‑Typ-Lektinrezeptor, der vor allem auf dendritischen Zellen und bestimmten Makrophagenpopulationen exprimiert wird und hochmannosereiche sowie fukosylierte Glykane auf Mikroben und endogenen Liganden bindet. Über eine calciumabhängige Kohlenhydraterkennung und Signalweiterleitung über assoziierte Adapterproteine moduliert DC-SIGN die Antigenaufnahme, die Endozytose und nachgeschaltete Signalwege wie NF‑κB sowie eine Raf‑1‑abhängige Signalgebung, die Zytokinantworten und das Priming von T‑Zellen prägt. Dieser Rezeptor trägt zur Erkennung von Pathogenen und zur Immunregulation in mukosalen und peripheren Geweben bei und beeinflusst die Leukozytenmigration sowie die Zell‑Zell‑Adhäsion durch Interaktionen mit Mitgliedern der ICAM‑Familie. Veränderungen in Aktivität und Expression von DC-SIGN wurden mit Unterschieden in der Anfälligkeit gegenüber Infektionen und mit entzündlichen Immunphänotypen in Verbindung gebracht, was CD209 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien in der Immunologie macht.

    DC-SIGN Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD209-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD209 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD209-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD209-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.