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DABP Double Nickase Plasmid (h) | sc-405222-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DABP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405222-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DBP kodiert das D‑Site-Albumin-Promotor-Bindungsprotein (DABP), einen PAR-bZIP-Transkriptionsfaktor, der an D‑Box-Elemente bindet, um zirkadiane Transkriptionsprogramme zu koordinieren. In menschlichen Zellen ist DABP an der uhrgesteuerten Regulation von Gen-Netzwerken des Stoffwechsels und der Entgiftung beteiligt und koppelt sich über Interaktionen mit zentralen zirkadianen Regulatoren an transkriptionelle Oszillatoren an. DBP-abhängige Rhythmen beeinflussen die hepatische Genexpression, Hormonsignale und den Xenobiotika-Stoffwechsel und verknüpfen diesen Faktor damit mit der systemischen Homöostase. Eine veränderte DBP-Expression oder eine zirkadiane Fehlanpassung wurde mit dysregulierten Stoffwechselwegen und entzündlichen Zuständen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz als molekularen Einstiegspunkt zur Untersuchung uhrbezogener Phänotypen in krankheitsrelevanten Modellen unterstützt.
DABP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DBP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DBP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DBP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DBP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.