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Cytokeratin 8 Double Nickase Plasmid (h) | sc-418254-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cytokeratin 8 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418254-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KRT8 kodiert für Zytokeratin 8, ein intermediäres Filamentprotein vom Typ II, das vor allem mit KRT18 heteropolymerisiert und so in einfachen Epithelzellen ein zentrales zytoskelettales Netzwerk bildet. Zytokeratin 8 unterstützt die Zellarchitektur, mechanische Belastbarkeit und die Positionierung von Organellen und ist an Prozessen wie Zellpolarität, Mitoseprogression, Apoptose-Signalgebung und Stressantworten beteiligt, unter anderem über eine phosphorylierungsabhängige Umgestaltung der Filamente. Eine veränderte KRT8-Expression oder Filamentorganisation wurde mit Defekten der epithelialen Integrität in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext der Biologie epithelialer Tumoren, Invasion und metastaseassoziierter Phänotypen untersucht. Als häufig verwendeter Epithelmarker trägt Zytokeratin 8 zudem dazu bei, den Zelllinienstatus und Differenzierungsprogramme in Modellsystemen der Entwicklung und Gewebehomöostase zu definieren.
Cytokeratin 8 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KRT8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KRT8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KRT8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KRT8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.