Date published: 2026-8-31

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CYP4X1 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-429886-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • CYP4X1 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • CYP4X1 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom CYP4X1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom CYP4X1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Cyp4x1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    CYP4X1 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-429886-ACT
    20 µg
    $397.00

    Mouse Cyp4x1 kodiert CYP4X1, eine Cytochrom‑P450‑Monooxygenase, die am oxidativen Metabolismus von Fettsäuren und anderen lipidabgeleiteten Substraten beteiligt ist. Als Bestandteil der CYP4‑Familie ist CYP4X1 mit Signalwegen verknüpft, die die Homöostase von Lipidmediatoren, das Redoxgleichgewicht und das Remodelling von Membranlipiden regulieren – Prozesse, die Entzündungssignale sowie die vaskuläre oder neuronale Physiologie beeinflussen können. Eine veränderte Cytochrom‑P450‑Aktivität wird häufig mit Verschiebungen in oxidativen Stressantworten und der Bildung bioaktiver Lipide in Verbindung gebracht, was Cyp4x1 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur metabolischen Regulation macht. In Mausmodellen kann die Modulation der CYP4X1‑Funktion die Untersuchung unterstützen, wie Lipidoxidationswege die gewebespezifische Physiologie und krankheitsrelevante Phänotypen prägen, ohne klinische Ergebnisse zu implizieren.

    CYP4X1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Cyp4x1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    CYP4X1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Cyp4x1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Cyp4x1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CYP4X1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Cyp4x1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CYP4X1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CYP4X1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Cyp4x1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.