Date published: 2026-7-11

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CYP2J6 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-419921-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • CYP2J6 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • CYP2J6 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom CYP2J6 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom CYP2J6 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Cyp2j6-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    CYP2J6 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-419921-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das Mausgen *Cyp2j6* kodiert CYP2J6, eine Cytochrom-P450-Monooxygenase, die den oxidativen Metabolismus endogener Lipide und Xenobiotika katalysiert, einschließlich der Bildung bioaktiver Epoxy-Fettsäuren aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Durch die Modulation von Arachidonsäure- und verwandten Eicosanoid-Netzwerken kann CYP2J6 das Redoxgleichgewicht, entzündliche Signalwege und Prozesse beeinflussen, die mit dem Gefäßtonus zusammenhängen. Variationen der *Cyp2j6*-Expression sind für Studien zum hepatischen und extrahepatischen Arzneistoffmetabolismus, zur chemischen Toxizität und zur Biologie von Lipidmediatoren in Mausmodellen relevant. Seine Aktivität überschneidet sich mit Signalwegen, die oxidativen Stressantworten und entzündliche Homöostase prägen, und liefert damit einen mechanistischen Kontext für kardiometabolische und immunometabolische Phänotypen in der präklinischen Forschung.

    CYP2J6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Cyp2j6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    CYP2J6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Cyp2j6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Cyp2j6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CYP2J6-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Cyp2j6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CYP2J6-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CYP2J6-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Cyp2j6-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.